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Freitag, 6. Januar 2012

Deutschland: Supervulkan vor dem Ausbruch?

Diese Frage beschäftigt nicht nur die Daily-Mail sondern auch Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Mit einer vergleichbaren Größe wie der des Mount Pinatubo, welcher bei seinem Ausbruch 1991 eine globale Abkühlung von 0,5° C brachte, redet man schon von einem echten Schwergewicht. Dieses Monster bricht alle 10 – 12.000 Jahre aus und der letzte Ausbruch liegt 12.900 Jahre zurück, so Daily-Mail weiter. Mit einem Ausbruch muss jederzeit gerechnet werden. Aktuell werden ungewöhnliche Aktivitäten am Laacher See in der Nähe von Bonn festgestellt.

Experten zu Folge, würde ein Ausbruch zu großen Verwüstungen und Massenevakuierungen führen. Aufgrund der Ausgasungen von Kohlendioxid an die Seeoberfläche wird der Laacher See-Vulkan als Aktiv betrachtet. Milliarden Tonnen von Asche und Magma würden in einem Radius von ca. 600 Quadratmeilen niedergehen.




Bei dem Vulkan- und Erdbebenzentrum RSOE wird lediglich eine ungewöhnliche Aktivität angegeben, so schreibt man dort: Neue Aktivitäten in der Nähe eines schlafenden Supervulkans in Deutschland hat Experten in Sorge versetzt, dass dieser ausbrechen könnte. Aufgrund der Ausgasung von Kohlendioxid an die Seeoberfläche, gehen die Experten davon aus, dass dieser Vulkan wieder aktiv sein könnte.

Die senkrecht nach oben steigende Eruptionswolke erreichte mehrfach Höhen von mehr als 20 Kilometern. Ascheregen ging über weiten Bereichen Mittel-, Nord- und Südeuropas nieder. Sogar noch in Südschweden und in Norditalien lässt sich Laacher-See-Asche in Mooren und Seeablagerungen nachweisen.
Ganz abgesehen von der weitflächigen Verwüstung der Landschaft durch Bims- und Aschenfall, ging überraschenderweise auch vom Rhein ein enormes Zerstörungspotenzial aus. Es betraf selbst scheinbar sichere Gebiete weit außerhalb der Hauptfalloutzone, mehrere hundert Kilometer vom Krater entfernt.
Voluminöse pyroklastische Ströme (Glutlawinen), die über Seitentäler in den Rhein rasten, stauten den Fluss zu einem riesigen See, der sogar noch weite Regionen südlich des heutigen Mainz bis nach Mannheim überschwemmte.
Wenige Wochen später brach der entstandene natürliche Damm. Als Folge davon schoss eine mehr als zehn Meter hohe
Flutwelle rheinabwärts und riss alles mit sich

Nicht nur die USA haben mit Ihrem Yellow-Stone ein schlafendes Monster, auch Deutschland könnte bedroht sein. Vulkanforschung ist eine sehr schwierige Angelegenheit, jedoch lässt sich mit Sicherheit eine Vorwarnzeit von einigen Tagen erreichen und so ist es gut, dass de Laacher See nun unter Beobachtung steht. Wie groß das Gefahrenpotential ist, lässt sich nur schwer abschätzen, aber im Auge behalten sollte man das Ganze auf jeden Fall.